Skip to content

Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust

Dezember 21, 2014

Veranstaltungshinweis:

Das Arsenal – Institut für Film und Videokunst zeigt Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust

Das Jahr 2015 steht im Zeichen des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Aus diesem Anlass hat das Arsenal eine Auswahl von rund 50 Dokumentar- und Experimentalfilmen aus seiner Sammlung zusammengestellt, die sich mit dem Holocaust, aber auch mit Themen wie Exil und Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Ab jetzt stehen diese Filme Kinos, Kultur- und Bildungsinstitutionen für eigene Programme sowie Schulvorführungen zur Verfügung. Mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin werden zehn Filme des Projekts digital verfügbar gemacht, um sie auch für kommende Generationen zu erhalten.

Open Screening in Kooperation mit der FU-Filmwissenschaft im Januar

Vor dem Projektauftakt von „Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust“ am 27. Januar stellt das filmwissenschaftliche FU-Seminar von Christian Pischel in Kooperation mit dem Projekt drei weitere Filme vor. THERESIENSTADT SIEHT AUS WIE EIN CURORT (Bernd Neuburger, Nadja Seelich, A 1997 l 5.1.) Dies schrieb Josefa Stibitzova auf einer Postkarte aus Theresienstadt, wohin sie 1942 deportiert wurde. Sie überlebte und hielt 1948 ihre Erinnerungen auf Tonband fest. Liebevoll porträtiert Tsipi Reibenbach in SHALOSH AHAYOT (Drei Schwestern, IL 1998 l 12.1.) ihre Mutter und deren Schwestern. Das Trauma des Holocaust hat die drei sprachlos hinterlassen, sie reden selten miteinander, schon gar nicht über ihre Vergangenheit. MUSTER (Clemens von Wedemeyer, D 2012 l 19.1.) verwebt drei Episoden der Geschichte des ehemaligen Klosters Breitenau miteinander: die Befreiung des NS-„Arbeitserziehungslagers“ durch US-Truppen, die Dreharbeiten zu Ulrike Meinhofs Bambule und einen Klassenausflug in den 90er Jahren in die heutige Gedenkstätte.

Filmreihe zum Projektauftakt, 27. Januar bis 4. Februar 2015

Zum Projektauftakt präsentiert das Arsenal ein Programm mit einer Auswahl von zehn Filmen. Die Vorführungen werden begleitet von Filmgesprächen, Einführungen und Diskussionsrunden mit internationalen Gästen.
Advertisements
No comments yet

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: